Seibert-Stiftung

Ein erster großer Glückstag in der nunmehr zwanzigjährigen Vereinsgeschichte war der 27. Jänner 1987. An diesem Tag machte Obermedizinalrat Dr. Otto Seibert aus Neustadt an der Weinstraße (D) an die Universität Innsbruck eine Stiftung von 500 Krügerrand (zum damaligen Wert von rund 200 Millionen Lire). Der Erlös daraus kommt ausschließlich Studenten aus Südtirol zugute, welche an der Universität Innsbruck studieren.

Der Freundeskreis hat laut Stiftungsurkunde den Auftrag, dem Akademischen Senat die Empfänger für diese Gelder mitzuteilen.

Die Seibert-Stiftung ist - wie so vieles in der zwanzigjährigen Vereinsgeschichte - einem glücklichen Zufall zu verdanken. Bei einer recht dramatisch verlaufenen Wanderung am Ritten hatte der 1902 geborene Arzt den Rittner Fernsehjournalisten Hans Gamper kennengelernt, und nicht zuletzt ist dann über dessen Vermittlung ein Teil des Vermögens, das der im März 1988 Verstorbene in verschiedene Stiftungen einfließen ließ, auch Südtiroler Studenten zugute gekommen.

Der auch im Alter großzügige, humorvolle und eigenwillige Dr. Seibert wurde zum ersten Ehrenmitglied des Freundeskreises bestellt, und für seine Großzügigkeit wurde ihm auch von den höchsten Vertretern des Landes Südtirol der gebührende Dank abgestattet.

Dank dieser Stiftung kommen seit 1988 jährlich drei, vier Südtiroler Studenten an der Universität Innsbruck in den Genuss eines solchen Stipendiums. Zur Ausschüttung gelangen jährlich 4.000 bis 5.000 Euro.