Magnago-Stiftung

Geschichtliches

Mit dem Südtiroler Alt-Landeshmagnagoauptmann und SVP-Ehrenobmann Dr. Silvius Magnago hat der „Südtiroler Freundeskreis für die Universität Innsbruck“ seinen bisher edelsten Förderer gefunden. Schon bald nach der Gründung war Dr. Magnago Mitglied des Freundeskreises geworden; für ihn war und ist die Landesuniversität nicht nur ein leichtfertiges Lippenbekenntnis, sondern zeitlebens ein über die reine Tagespolitik hinausgehendes Herzensanliegen gewesen. Dieses sein aufrichtiges Bekenntnis zur Landesuniversität hat seinen Niederschlag in der „Silvius-Magnago-Stiftung“ gefunden.

 
Mit den Erträgen aus dieser „Silvius-Magnago-Stiftung“ kann der „Südtiroler Freundeskreis“ einen Assistentenposten an der Universität Innsbruck bezahlen, der nach dem Wunsch des Stifters abwechslungsweise einmal von einem Südtiroler Assistenten und einmal von einem Assistenten aus dem Bundesland Tirol besetzt werden soll.

In Anwesenheit von Notar Dr. Harald Kleewein und des Vorsitzenden des Freundeskreises, Dr. Günther Ziernhöld, sowie der Vorstandsmitglieder Dir. Dr. Marjan Cescutti und Prim. Univ.-Doz. Dr. Helmuth Amor hat Dr. Silvius Magnago am 30. September 1991 die Gründungsurkunde der Stiftung unterzeichnet.

Der Alt-Landeshauptmann, der selbst Ehrensenator der Innsbrucker Universität ist, meinte dabei, dass er nach reiflicher Überlegung beschlossen habe, einen Großteil seiner Ersparnisse dem guten Zweck der Förderung von Jungakademikern aus ganz Tirol zuzuführen. Er wolle damit begabten sowie bedürftigen Assistenten eine fachliche Weiterbildung bzw. Universitätslaufbahn an der Tiroler Landesuniversität ermöglichen. Gleichzeitig gab Dr. Magnago seiner Hoffnung Ausdruck, dass in diese Stiftung zukünftig weitere Gelder und Schenkungen von Personen, denen der Zweck der Stiftung ebenso ein Anliegen ist, fließen mögen. Zu dem gestifteten Geldbetrag (400 Millionen Lire) legte der Stifter im darauffolgenden Jahr noch einmal 100 Millionen Lire dazu.

Dem Wunsch von Dr. Magnago nach weiteren Spendengeldern folgten einige Gönner, die nochmals einige Millionen Lire in die „Silvius-Magnago-Stiftung“ einfließen haben lassen.